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Auf Filzwegen

Wer sich Söhnke Richters Bildern nähert, fühlt sich vielleicht an Noldes Landschaften erinnert und tippt sicher zunächst auf Aquarell oder Farbkreide als Medium. Doch Richter wandelt auf anderen, eigenen, „wolligen“ Wegen: Seine Bilder sind gefilzt!

Im März 2004 lernte Richter erstmals in einem Filzgestaltungskurs die Grundlagen der Filztechnik kennen. Seither lässt ihn die Faszination des Filzens nicht mehr los, wie er sagt. Er setzt sie in Bilder um und hat dafür die unterschiedlichsten Arbeitsvarianten entwickelt.

Söhnke Richter wurde 1947 an der Westküste Schleswig-Holsteins geboren, und dieser nördlichsten Region Deutschlands ist er bis heute treu geblieben.
Das spiegelt sich auch in seinen Werken: Sie sind geprägt von der Weite der Küstenlandschaft, setzen das Wechselspiel von Himmel und Wasser in Szene und fangen besondere Lichtstimmungen ein.

Er selbst sagt über seine Werke:

„Keine Skizzen, keine starren Ziele, ausschließlich der Gedanke stellt die Grundlage meiner Filzarbeiten dar.
Stets bestimmt allein der Augenblick das Werden eines Bildes. Auf das Wesentliche reduziert,
versuche ich in meinen Werken die Ursprünglichkeit der Landschaft festzuhalten.

Meine Blumenbilder leben durch ihre Farbintensität und Tiefe, da es einzig die Farbgewaltigkeit der Blume ist, die mich beeindruckt und meine Filzkompositionen bestimmt.“

Das Arbeiten mit dem Naturmaterial Wolle ermöglicht kräftige Farbakzente ebenso wie mehrschichtige, durchscheinende Effekte.  Die Filztechnik gibt den Bildern eine lebendige, plastische Oberflächenstruktur, verleiht ihnen Tiefe – und einen ganz besonderen Reiz.

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